Thema: Benzelrath
14. September 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Im Januar dieses Jahres war bekannt geworden, dass im Rahmen einer Insolvenzabwicklung das Gelände an der Dürener Straße bis zur Straßenabzweigung „Am Hang“ an einen Frechener „Immobilienunternehmer“ verkauft worden war. Bestandteil des Grundstücks ist der Rommépark, ein von der Dorfgemeinschaft Benzelrath in Eigenarbeit errichteter kleiner Park am oberen Ende des Grundstücks. Der Stadt war das Grundstück angeboten worden, sie hatte sich aber bewußt gegen den Erwerb entschieden.
Wirklich, man hätte es als blödes Versehen abtun können, wenn nicht, ja wenn nicht heute bekannt geworden wäre, dass die Stadt auch bei einem anderen Grundstücksgeschäft die realen Verhältnisse nicht kennen wollte.
Was aber erfahren wir aus dem Munde des Bürgermeisters:
Auch die grundlegende Frage, warum der schmale Streifen, auf dem der Fußweg verlief, beim Verkauf des Grundstücks an die Quarzwerke nicht abgetrennt worden war, wurde bisher nicht beantwortet.
Im Endeffekt wird der Frechener Investor nun das gesamte Grundstück bebauen und der Zugang zum Rosmarpark ist weg.
Übrigens, der Weg wurde auch von EinwohnerInnen des Stadtteils Grube Carl als kürzeste Verbindung zur Straßenbahnendhaltestelle genutzt. Es war ein schöner Spaziergang durch den Park. ES WAR!
Vermutlich gilt aber auch hier: die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben einen deutlich geringeren Stellenwert als die Interessen von Investoren. Und wenn man sich nicht wirklich interessiert, dann „übersieht“ man leicht … und wäscht anschließend seine Hände in Unschuld.
Zum Nachlesen:
(KR v. 06.01.2012)
(KStA v. 06.01.2012)
(KR v. 04.01.2012)
(KStA v. 19.09.2012)
„Damals hat sich die Stadt jedoch bewusst dagegen entschieden, weil sie das Geld des Steuerzahlers nicht für ein Grundstück ausgeben wollte, mit dem sie nichts anfangen kann“, erklärt der Leiter des Rechtsamtes, Dieter Dumstorff,da das Gelände als Landschaftschutzgebiet geschützt und nicht wirtschaftlich zu nutzen sei.
„Wenn wir gewusst hätten, dass die Fläche des Parks zum Grundstück gehört, hätten wir den Teil gekauft“, räumt Bürgermeister Hans-Willi Meier ein.Im Ergebnis jedoch ist die Dorfgemeinschaft von der Gnade eines „Immobilienunternehmers“ abhängig und die Stadt hat in diesem Zusammenhang auch einen bis dahin als öffentlich betrachteten Fußweg verloren. Auch er gehört nun dem neuen Grundstückseigner.
Der Stadt habe er aber bereits ein Schreiben geschickt, in dem er mitteilt, dass sie auf seinem Grundstück einen öffentlichen Gehweg habe verlegen lassen. 43 Quadratmeter seines Grundstücks würden demnach unrechtmäßig von der Stadt beansprucht. Fassold: „Ich warte jetzt mal ab, was die Stadt damit macht“.Man hätte dies ja als einmaligen Ausrutscher abtun können, als ein Versehen resultierend aus einem nicht vorhandenen Interesse der Stadt an dem Grundstück. Es hatte daher vermutlich niemand wirklich intensiv in den alten Akten geblättert und das Grundbuch studiert.
Wirklich, man hätte es als blödes Versehen abtun können, wenn nicht, ja wenn nicht heute bekannt geworden wäre, dass die Stadt auch bei einem anderen Grundstücksgeschäft die realen Verhältnisse nicht kennen wollte.
Der Rosmarpark mit seinem Biotop ist ein viel besuchtes grünes Fleckchen in Frechen. Kindergartenkinder nutzen ihn zum Spielen, Naturinteressierte lassen sich über die Biosphäre und Lebewesen am Biotop aufklären. Die Wegbeschreibung zu diesen naturkundlichen Führungen lautete bis dato immer „Zugang über die Sandstraße“. Diesen Weg kann man nun nicht mehr nutzen. Auf dem Grundstück, an dessen Rand der Weg bisher entlangführte, werden zwei Mehrfamilienhäuser gebaut.Man sollte meinen, die Stadtverwaltung kenne ihre Gemarkung, wisse um den Weg, an dessen Beginn ja sogar ein Schild angebracht war „Zum Biotop“.
Was aber erfahren wir aus dem Munde des Bürgermeisters:
Die Stadt Frechen war bisher davon ausgegangen, dass der Weg ihr gehört, wie Bürgermeister Hans-Willi Meier im Hauptausschuss einräumte.Nun ja, es gibt Grundbücher, die Familie Lindemann-Berk ist keine unbekannte Familie in Frechen, auch die Quarzwerke sollen hier in der Stadt eine feste Größe sein. Und niemand in der Stadtverwaltung hatte von dem Verkauf des Grundstücks an einen Frechener Investor erfahren?
Ein Irrtum. Die Stadt hatte das Gesamtgrundstück Sandstraße 7-9 an die Quarzwerke verkauft, die es ihrerseits an den Frechener Investor Ewald Lüttgen veräußerten. „Wir haben leider keine Möglichkeit, den Weg zu erhalten“, so Meier.
Auch die grundlegende Frage, warum der schmale Streifen, auf dem der Fußweg verlief, beim Verkauf des Grundstücks an die Quarzwerke nicht abgetrennt worden war, wurde bisher nicht beantwortet.
Im Endeffekt wird der Frechener Investor nun das gesamte Grundstück bebauen und der Zugang zum Rosmarpark ist weg.
Übrigens, der Weg wurde auch von EinwohnerInnen des Stadtteils Grube Carl als kürzeste Verbindung zur Straßenbahnendhaltestelle genutzt. Es war ein schöner Spaziergang durch den Park. ES WAR!
Vermutlich gilt aber auch hier: die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben einen deutlich geringeren Stellenwert als die Interessen von Investoren. Und wenn man sich nicht wirklich interessiert, dann „übersieht“ man leicht … und wäscht anschließend seine Hände in Unschuld.
Zum Nachlesen:
(KR v. 06.01.2012)
(KStA v. 06.01.2012)
(KR v. 04.01.2012)
(KStA v. 19.09.2012)
Thema: SPD
11. September 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
„Die Gesamtschule rennt bei mir offene Türen ein.“ So sprach der Vorsitzende des Frechener Ortsvereins der SPD Herr Ulrich Lussem am gestrigen Abend bei einer Versammlung von Bündnis 90/die Grünen. Und er fragte (rhetorisch) wer denn sage, die SPD sei gegen die Gesamtschule.
Das ist nun bereits die zweite eindeutige Wortmeldung eines Genossen / einer Genossin zu diesem Thema. Die frühere Vorsitzende des Schulausschusses und jetzige Landtagsabgeordnete Brigitte D’Moch-Schweren erklärte einstens in einer Ausschusssitzung, dass auch sie im Herzen für die Gesamtschule sei.
Jetzt aber zählt Herz sehr wenig in der Politik. Entscheidend ist, was hinten raus kommt, wie unser früherer Bundeskanzler so treffend formulierte.
Und da sind die Zweifel bisher nicht auszuräumen. So ist bekannt, dass die schulpolitische Sprecherin der Frechener SPD, Doris Steinmetzer eine beinharte Befürworterin der Sekundarschule sein soll. (Inwiefern ihre eigene beruflich-soziale Stellung als Hauptschullehrerin da eine Rolle spielt, sollte vielleicht auch einmal reflektiert werden …).
So hat wohl ein führendes Mitglied der Frechener SPD, es könnte sich um die eben erwähnte schulpolitische Sprecherin gehandelt haben, gegenüber einem Mitglied des Pullheimer Familiennetzwerkes in den Sommerferien geäußert, dass es in Frechen keinen Bedarf für Veränderungen der Schullandschaft gebe.
Ebenso geht das Gerücht, dass der SPD-Ortsverein vor rund einem Jahr in einer Mitgliederversammlung einen Beschluss gefasst hat, mit dem sich eben dieser Ortsverein sich explizit für den NRW-Schulkonsens ausgesprochen habe und damit implizit für die Sekundarschule. Dieser Beschluss soll einstimmig bei Anwesenheit des Ortsvereinsvorstands und des Genossen Beigeordneten gefällt worden sein.
Der SPD-Antrag vom 27.September 2011 ist dann logische Konsequenz dieser Entscheidung:
Aber wie wir aus wohlunterrichteten Pullheimer Quellen wissen, ist ein solches Doppelspiel nicht karrierehemmend. Der frischgekürte Bundestagskandidat für den hiesigen Wahlkreis, der Pullheimer SPD-Politiker Dirk Timm hat unter hohem persönlichem Einsatz alles getan, um in Pullheim eine Gesamtschule zu verhindern. In seiner Kandidatenrede am vegangenen Samstag jedoch sang er eine Eloge auf die Gesamtschule. Klar, denn er benötigte ja die Stimmen der Hürther Genossinnen und Genossen und die sind für eine Gesamtschule.
Wir können daher gespannt sein, wo sich die Frechener Genossen verorten, in der gesamtschulfeindlichen Tradition des Herrn Timm oder bei den „offenen Türen“ des Herrn Lussem.
12. Sept. 2012; KR; Bericht von der Veranstaltung von Grünen/Bündnis 90 zur Gesamtschule
Mechthild Vogt-Papenhoff, Keiner soll zurückbleiben:Gesamtschule fördert alle Schüler – die guten und die schwachen
Grußwort v. Prof. Dr. Anne Ratzki
Das ist nun bereits die zweite eindeutige Wortmeldung eines Genossen / einer Genossin zu diesem Thema. Die frühere Vorsitzende des Schulausschusses und jetzige Landtagsabgeordnete Brigitte D’Moch-Schweren erklärte einstens in einer Ausschusssitzung, dass auch sie im Herzen für die Gesamtschule sei.
Jetzt aber zählt Herz sehr wenig in der Politik. Entscheidend ist, was hinten raus kommt, wie unser früherer Bundeskanzler so treffend formulierte.
Und da sind die Zweifel bisher nicht auszuräumen. So ist bekannt, dass die schulpolitische Sprecherin der Frechener SPD, Doris Steinmetzer eine beinharte Befürworterin der Sekundarschule sein soll. (Inwiefern ihre eigene beruflich-soziale Stellung als Hauptschullehrerin da eine Rolle spielt, sollte vielleicht auch einmal reflektiert werden …).
So hat wohl ein führendes Mitglied der Frechener SPD, es könnte sich um die eben erwähnte schulpolitische Sprecherin gehandelt haben, gegenüber einem Mitglied des Pullheimer Familiennetzwerkes in den Sommerferien geäußert, dass es in Frechen keinen Bedarf für Veränderungen der Schullandschaft gebe.
Ebenso geht das Gerücht, dass der SPD-Ortsverein vor rund einem Jahr in einer Mitgliederversammlung einen Beschluss gefasst hat, mit dem sich eben dieser Ortsverein sich explizit für den NRW-Schulkonsens ausgesprochen habe und damit implizit für die Sekundarschule. Dieser Beschluss soll einstimmig bei Anwesenheit des Ortsvereinsvorstands und des Genossen Beigeordneten gefällt worden sein.
Der SPD-Antrag vom 27.September 2011 ist dann logische Konsequenz dieser Entscheidung:
„Nach unserer Auffassung sollte die Sekundarschule in Frechen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichten.Bisher hat sich die SPD-Frechen von diesem Beschluss nicht verabschiedet.
Die Sekundarschule ist eine neue Schulform, die es der Stadt Frechen als Schulträger erlauben würde, dem Elternwunsch nach längerem gemeinsamen Lernen nachzukommen und die so flexibel ist, dass ihre Integration in die Frechener Bildungslandschaft eher möglich scheint, als dies z. B. bei einer Gesamtschule der Fall wäre.“
Aber wie wir aus wohlunterrichteten Pullheimer Quellen wissen, ist ein solches Doppelspiel nicht karrierehemmend. Der frischgekürte Bundestagskandidat für den hiesigen Wahlkreis, der Pullheimer SPD-Politiker Dirk Timm hat unter hohem persönlichem Einsatz alles getan, um in Pullheim eine Gesamtschule zu verhindern. In seiner Kandidatenrede am vegangenen Samstag jedoch sang er eine Eloge auf die Gesamtschule. Klar, denn er benötigte ja die Stimmen der Hürther Genossinnen und Genossen und die sind für eine Gesamtschule.
Wir können daher gespannt sein, wo sich die Frechener Genossen verorten, in der gesamtschulfeindlichen Tradition des Herrn Timm oder bei den „offenen Türen“ des Herrn Lussem.
12. Sept. 2012; KR; Bericht von der Veranstaltung von Grünen/Bündnis 90 zur Gesamtschule
Mechthild Vogt-Papenhoff, Keiner soll zurückbleiben:Gesamtschule fördert alle Schüler – die guten und die schwachen
Grußwort v. Prof. Dr. Anne Ratzki
Thema: Schulpolitik
06. September 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Passend zu den aktuell laufenden Diskussionen über die Schullandschaft in Frechen hat das Unternehmen Jako-O seine zweite Bildungsstudie veröffentlicht.
Einige dieser Ergebnisse sollten unsere SchulpolitikerInnen sich zu Herzen nehmen, denn die befragten Eltern haben klare Signale gesetzt, was ihnen wichtig ist:
1. 79% aller befragten Eltern wünschen eine Rückkehr zum G9-Gymnasium, nur 17% würden freiwillig G8 wählen.
Nachdem in NRW eine Rückkehr zum G9-Gymnasium derzeit nicht erkennbar ist, sind die Bildungspolitikerinnen aufgerufen, Gesamtschulen zu fördern, da in den Gesamtschulen G9 praktiziert wird.
2. Die Eltern haben ebenso klar erkannt, dass das deutsche Schulsystem in erster Linie dem Leistungsprinzip folgt, denn 74% erklärten, dass „Leistung“ im Vordergrund stehe. Dabei wünschen sich Eltern viel mehr, dass das Sozialverhalten dder Kinder gefördert wird, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen erhalten und dass schwache Kinder besonders gefördert werden.
3. Ebenso eindeutig ist der Wunsch der Eltern, Kinder längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen, wobei der Wunsch bei den Eltern am ausgeprägtesten ist, die eine Chancengleichheit im Bildungssystem nicht realisiert sehen.
Ebenso ist erkennbar, dass Eltern mit hohen Bildungsabschlüssen in hohem Maße für längeres gemeinsames Lernen plädieren. D.h.: Eltern, die selber das Gymnasium besucht haben, wünschen für ihre Kinder längeres gemeinsames Lernen.

Dieser Wunsch ist bisher nur im Rahmen einer Gesamtschule umsetzbar.
4. Lernbedarf dagegen haben alle Beteiligten noch beim Thema Inklusion, denn Eltern können sich mehrheitlich Inklusion für körperbehinderte Kinder vorstellen, ebenso bei Kindern mit Lernschwierigkeiten. Aber aktuell kann nur eine Minderheit unter den Eltern sich vorstellen, dass geistig behinderte oder auch verhaltensauffällige Kinder im Regelschulbetrieb unterrichtet werden.
Ebenso auffällig dabei, dass dem gemeinsame Unterricht von nichtbehinderten und behinderten Kindern nachgesagt wird, das Sozialverhalten der nichtbehinderten Kinder zu verbessern. Trotzdem glaubt eine Mehrheit der Eltern, dass behinderte Kinder auf Förderschulen besser gefördert würden.
Die Geschäftsführerin von Jako-O, Frau Bettina Preetz formuliert treffend den inneren Zusammenhang von Chancengleichheit, längerem gemeinsamem Lernen und Inklusion:
Einige dieser Ergebnisse sollten unsere SchulpolitikerInnen sich zu Herzen nehmen, denn die befragten Eltern haben klare Signale gesetzt, was ihnen wichtig ist:
1. 79% aller befragten Eltern wünschen eine Rückkehr zum G9-Gymnasium, nur 17% würden freiwillig G8 wählen.

2. Die Eltern haben ebenso klar erkannt, dass das deutsche Schulsystem in erster Linie dem Leistungsprinzip folgt, denn 74% erklärten, dass „Leistung“ im Vordergrund stehe. Dabei wünschen sich Eltern viel mehr, dass das Sozialverhalten dder Kinder gefördert wird, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen erhalten und dass schwache Kinder besonders gefördert werden.

3. Ebenso eindeutig ist der Wunsch der Eltern, Kinder längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen, wobei der Wunsch bei den Eltern am ausgeprägtesten ist, die eine Chancengleichheit im Bildungssystem nicht realisiert sehen.


4. Lernbedarf dagegen haben alle Beteiligten noch beim Thema Inklusion, denn Eltern können sich mehrheitlich Inklusion für körperbehinderte Kinder vorstellen, ebenso bei Kindern mit Lernschwierigkeiten. Aber aktuell kann nur eine Minderheit unter den Eltern sich vorstellen, dass geistig behinderte oder auch verhaltensauffällige Kinder im Regelschulbetrieb unterrichtet werden.

Die Geschäftsführerin von Jako-O, Frau Bettina Preetz formuliert treffend den inneren Zusammenhang von Chancengleichheit, längerem gemeinsamem Lernen und Inklusion:
„die von den Eltern geforderte Chancengleichheit für alle Kinder, lassen sich meiner Meinung nach auf eine Kernaussage herunterbrechen: Unser Schulsystem muss insgesamt flexibler werden. Es ist nicht gut, die Kinder durch Druck an die Schule – egal welcher Schulform – anpassen zu wollen. Dazu kommt, dass ein modernes Schulsystem seine Schüler nicht aussieben sollte. Im Gegenteil: Es nimmt alle Schüler so an wie sie sind und fördert ihre Stärken. Wie dies gelingen kann, habe ich auch erst gelernt als ich mich mit dem Thema Inklusion beschäftigt habe. Inklusion – das gemeinsame Unterrichten behinderter und nicht behinderter Kinder in einer Klasse – kann der Katalysator für unser gesamtes Schulsystem sein. Denn eine Schule, in der unterschiedlich leistungsstarke Kinder gemeinsam lernen, kann nur mit modernen Unterrichtsmethoden funktionieren, mit Lehrern, die das ganze Kind sehen und es individuell fördern können. Das Gute ist: Deutschland hat sich vertraglich zur flächendeckenden Einführung der Inklusion verpflichtet. Das heißt in letzter Konsequenz, dass in vielen Schulen kaum ein Stein auf dem anderen bleiben dürfte und die von vielen Eltern formulierten Wünsche nach individueller Förderung, neuen Unterrichtsmethoden und weniger Leistungsdruck kommen müssen.“
Gegenentwürfe