Thema: Zuckungen
29. März 12 | Autor: antoine favier | 2 Kommentare | Kommentieren
In Erwägung, daß wir der Regierung
Was sie immer auch verspricht, nicht traun
Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.
(Bert Brecht)
So in etwa stellt sich für die Bewohner im Stadtteil Grube Carl das Verhältnis zum Stadtrat dar. Es werden Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt. Führen die Bewohner des Stadtteils darüber Klage, so werden diese zur Kenntnis genommen und dann sofort vergessen.
Dieses Schicksal begleitet den Stadtteil auch beim Kampf um die lange versprochene Grundschule im Stadtteil. Der Schulausschuss hat sich, wohl in enger Abstimmung mit der städtischen Schulverwaltung großzügig und jahrelang über seine Versprechen hinweggesetzt.
Wie übel dem Stadtteil mitgespielt wurde, lässt sich ausführlich in der Pressemitteilung der BI-Grube Carl vom 28.03.2012 nachlesen.
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist aber das Verhalten der SPD in dieser Sache, denn die SPD stellt in Benzelrath und auf Grube Carl den Stadtverordneten (Huck und Breuer), sie stellt die Vorsitzende im Schulausschuss (D’Moch) inklusive zweier weiterer Mitglieder (Steinmetzer und Geyer) und der für die Schulen zuständige Beigeordnete ist auch Genosse (Uttecht).
Man erfährt ja nur wenig über das Innenleben der SPD, aber es ist bekannt, dass zwei Seelen schlagen in ihrer Brust und dass die SPD-Genossinnen im Schulausschuss und der Beigeordnete die eine Seele der Partei verkörpern. Über das nun von der Verwaltung vorgelegten Umsetzungskonzept zur Sanierung der Lindenschule scheinen die Seelen in Streit geraten zu sein. Es wird berichtet, dass ein Stadtverordneter wütend und aufgebracht die montägliche Fraktionssitzung verlassen habe. Es wird berichtet, dass Teile der Fraktion der schulpolitischen Sprecherin, also D.Steinmetzer, nicht folgen wollten, die diese Beschlussvorlage im Schulausschuss durchwinken wollte.
Es muss also hoch hergegangen sein in der Fraktion. Und das so kurz vor der Landtagswahl …
Richtig, das Feuer musste schnellstmöglich gelöscht werden – die Uneinigkeit darf nicht publik werden!
In der gestrigen Sitzung des Schulausschusses präsentierte sich die SPD daher plötzlich ganz von der problembewussten Seite. Nein, so eine Vorlage könne man nicht ohne vertiefte Diskussion durchwinken, man unterstütze die Forderung nach einer Sondersitzung und man habe auch noch einige Prüfaufträge für die Verwaltung. Ja, die SPD entdeckt plötzlich, dass auf Grube Carl Eltern mit kleinen Kindern wohnen und fordert nun eine Befragung der Kindergarteneltern in Benzelrath und auf Grube Carl: wollt ihr eine Sanierung der Lindenschule oder wollt ihr eine Grundschule auf Grube Carl?
Und nächste Überraschung: die Stadtverwaltung soll die Kosten beider Lösungen gegenüber stellen. Ja, richtig, dass hat die BI Grube Carl schon 2009 gefordert, aber damals spielte die Bevölkerung ja auch keine Rolle.
Aber so kurz vor der Landtagswahl, da entdeckt man plötzlich seine große Liebe zur wahlberechtigten Bevölkerung wieder …
Wir können also konstatieren:
Die Bewohner des Stadtteils Grube Carl werden immer nur dann wichtig, wenn Wahlen ins Haus stehen und selbst dann muss es in der SPD Frechen krachen und knallen, sonst helfen nicht einmal näher rückende Wahlen. Daraus ist abzuleiten: je häufiger sich der Landtag vorzeitig auflöst, desto eher kommt der Stadtteil Grube Carl zu seinem Recht.
Das ist doch eine Perspektive, oder?
Was sagte Berthold Brecht? „In Erwägung, daß wir der Regierung, was sie immer auch verspricht, nicht traun (…)“. Ja, wo der große Dichter recht hat, da hat er recht.
Ein Bericht der BI-Grube Carl aus der Schulausschusssitzung
Was sie immer auch verspricht, nicht traun
Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.
(Bert Brecht)
So in etwa stellt sich für die Bewohner im Stadtteil Grube Carl das Verhältnis zum Stadtrat dar. Es werden Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt. Führen die Bewohner des Stadtteils darüber Klage, so werden diese zur Kenntnis genommen und dann sofort vergessen.
Dieses Schicksal begleitet den Stadtteil auch beim Kampf um die lange versprochene Grundschule im Stadtteil. Der Schulausschuss hat sich, wohl in enger Abstimmung mit der städtischen Schulverwaltung großzügig und jahrelang über seine Versprechen hinweggesetzt.
Wie übel dem Stadtteil mitgespielt wurde, lässt sich ausführlich in der Pressemitteilung der BI-Grube Carl vom 28.03.2012 nachlesen.
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist aber das Verhalten der SPD in dieser Sache, denn die SPD stellt in Benzelrath und auf Grube Carl den Stadtverordneten (Huck und Breuer), sie stellt die Vorsitzende im Schulausschuss (D’Moch) inklusive zweier weiterer Mitglieder (Steinmetzer und Geyer) und der für die Schulen zuständige Beigeordnete ist auch Genosse (Uttecht).
Man erfährt ja nur wenig über das Innenleben der SPD, aber es ist bekannt, dass zwei Seelen schlagen in ihrer Brust und dass die SPD-Genossinnen im Schulausschuss und der Beigeordnete die eine Seele der Partei verkörpern. Über das nun von der Verwaltung vorgelegten Umsetzungskonzept zur Sanierung der Lindenschule scheinen die Seelen in Streit geraten zu sein. Es wird berichtet, dass ein Stadtverordneter wütend und aufgebracht die montägliche Fraktionssitzung verlassen habe. Es wird berichtet, dass Teile der Fraktion der schulpolitischen Sprecherin, also D.Steinmetzer, nicht folgen wollten, die diese Beschlussvorlage im Schulausschuss durchwinken wollte.
Es muss also hoch hergegangen sein in der Fraktion. Und das so kurz vor der Landtagswahl …
Richtig, das Feuer musste schnellstmöglich gelöscht werden – die Uneinigkeit darf nicht publik werden!
In der gestrigen Sitzung des Schulausschusses präsentierte sich die SPD daher plötzlich ganz von der problembewussten Seite. Nein, so eine Vorlage könne man nicht ohne vertiefte Diskussion durchwinken, man unterstütze die Forderung nach einer Sondersitzung und man habe auch noch einige Prüfaufträge für die Verwaltung. Ja, die SPD entdeckt plötzlich, dass auf Grube Carl Eltern mit kleinen Kindern wohnen und fordert nun eine Befragung der Kindergarteneltern in Benzelrath und auf Grube Carl: wollt ihr eine Sanierung der Lindenschule oder wollt ihr eine Grundschule auf Grube Carl?
Und nächste Überraschung: die Stadtverwaltung soll die Kosten beider Lösungen gegenüber stellen. Ja, richtig, dass hat die BI Grube Carl schon 2009 gefordert, aber damals spielte die Bevölkerung ja auch keine Rolle.
Aber so kurz vor der Landtagswahl, da entdeckt man plötzlich seine große Liebe zur wahlberechtigten Bevölkerung wieder …
Wir können also konstatieren:
Die Bewohner des Stadtteils Grube Carl werden immer nur dann wichtig, wenn Wahlen ins Haus stehen und selbst dann muss es in der SPD Frechen krachen und knallen, sonst helfen nicht einmal näher rückende Wahlen. Daraus ist abzuleiten: je häufiger sich der Landtag vorzeitig auflöst, desto eher kommt der Stadtteil Grube Carl zu seinem Recht.
Das ist doch eine Perspektive, oder?
Was sagte Berthold Brecht? „In Erwägung, daß wir der Regierung, was sie immer auch verspricht, nicht traun (…)“. Ja, wo der große Dichter recht hat, da hat er recht.
Ein Bericht der BI-Grube Carl aus der Schulausschusssitzung
Thema: Lindenschule
27. März 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Von der Hompage der BI-Grube Carl übernommen
Am 28.03.2012 wird sich der Schulausschuss mit der Bauplanung der Lindenschule beschäftigen. Dabei zeichnet sich folgendes Vorgehen ab: Alle Bestandsgebäude werden abgerissen werden und die Lindenschule erhält einen komplett neuen Baukörper. Das ist sicherlich vernünftig, da der Altbau unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kaum vernünftig zu sanieren ist. Auch sind die im Gebäude vorhandenen Raumgrößen kaum sinnvoll mit den Raumanforderungen einer modernen Grundschule in Übereinstimmung zu bekommen. Für die Lindenschule bedeutet das, dass sie eine befristete Zeit an einem anderen Standort unterkommen muss. Das ist unter Sicherheitsaspekten zu begrüßen, denn eine Bautätigkeit bei laufenden Schulbetrieb stellt eine hohe Gefährdung für die Kinder dar und ob das Lernen Spass macht, wenn im Hintergrund die Baumaschinen dröhnen, ist doch in Frage zu stellen. Die Planungen der Stadtverwaltung besagen nun, dass auf dem Gelände der Burgschule Übergangsbauten für die Lindenschule errichtet werden. Zum Schuljahresbeginn 2014/15 würde die Lindenschule dann für 1,5 Jahre auf dem Gelände der Burgschule residieren, bevor sie sozusagen als Weihnachtsgeschenk im Herbst / Winter 2016 an den alten Standort, aber in die neuen Räumlichkeiten zurückkehren wird.
Diese Planung ist logische Konsequenz der Entscheidungen von Schulausschuss und Rat. Diese haben im Herbst 2009 entschieden, dass der Schulneubau auf Grube Carl ersatzlos gestrichen wird. Danach hat sich der Schulausschuss weitere 18 Monate mit der Totgeburt Ersatzbau im Kuckental beschäftigt, um im Mai 2011 die Grundsatzentscheidung zur Sanierung der Lindenschule am alten Standort zu treffen. Ein einfacher Blick auf das Schulgelände, ein Blick auf das alte Schulgebäude und etwas Phantasie hätten schon damals genügt, um zu wissen, dass der Beschluss, am alten Standort zu bleiben, dazu führen wird, dass die Lindenschule zeitweilig umziehen muss.
Anscheinend aber fehlte es sowohl im Schulausschuss als auch im Rat an der dafür notwendigen Phantasie, denn die Probleme der Bauphase wurden nie thematisiert. Für die Kinder der Lindenschule und alle Eltern hat die Bauphase nun den sehr unangenehmen Effekt, dass der ursprünglich zugesagte Termin der Fertigstellung der neuen Lindenschule sich vom Schuljahresbeginn 2014/15 auf den Winter 2016 verschieben wird (Unter der Voraussetzung, dass alles wie geplant klappt ……). Zudem stehen wir alle in diesem Zeitraum vor dem Problem, wie die Schulwege zu bewältigen sind. Seit diesem Schuljahr gibt es eine Laufgruppe für die Kleinen, unsere größeren Kinder von Grube Carl laufen zwischenzeitlich fast alle zur Lindenschule - die Wege zur Burgschule sind hierfür nicht mehr geeignet. Wir können daher nur hoffen, dass die Stadt sich frühzeitig ein Transportkonzept überlegt und dies nicht den Eltern überlässt.
Als 2011 der Beschluss fiel, nun doch am Standort Lindenschule zu bleiben haben wir darauf hingewiesen, dass ein Neubau auf Grube Carl vermutlich preiswerter wird als die Sanierung am alten Standort, wir haben darauf hingewiesen, dass der Altbau der Lindenschule kaum je behindertengerecht saniert werden kann. Wir haben damals vorgeschlagen, die Kosten einer Sanierung / Neubau am alten Standort den Kosten eines Neubaus auf Grube Carl gegenüber zu stellen. Weder im Schulausschuss noch im Rat wurden unsere Hinweise aufgenommen, geschweige denn diskutiert.
Wir sind daher gespannt, wie der Schulausschuss sich im Hinblick auf diese Vorlage positionieren wird. Schlussendlich muss aber gesagt werden, dass die Stadtverwaltung hier eine in sich saubere und logische Umsetzung der Ratsbeschlüsse vorgenommen hat. Die Unzulänglichkeiten hat sich der Schulausschuss selber zuzuschreiben. Man hätte auf uns hören sollen: ein Neubau auf Grube Carl wäre die bessere Lösung gewesen.
Am 28.03.2012 wird sich der Schulausschuss mit der Bauplanung der Lindenschule beschäftigen. Dabei zeichnet sich folgendes Vorgehen ab: Alle Bestandsgebäude werden abgerissen werden und die Lindenschule erhält einen komplett neuen Baukörper. Das ist sicherlich vernünftig, da der Altbau unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kaum vernünftig zu sanieren ist. Auch sind die im Gebäude vorhandenen Raumgrößen kaum sinnvoll mit den Raumanforderungen einer modernen Grundschule in Übereinstimmung zu bekommen. Für die Lindenschule bedeutet das, dass sie eine befristete Zeit an einem anderen Standort unterkommen muss. Das ist unter Sicherheitsaspekten zu begrüßen, denn eine Bautätigkeit bei laufenden Schulbetrieb stellt eine hohe Gefährdung für die Kinder dar und ob das Lernen Spass macht, wenn im Hintergrund die Baumaschinen dröhnen, ist doch in Frage zu stellen. Die Planungen der Stadtverwaltung besagen nun, dass auf dem Gelände der Burgschule Übergangsbauten für die Lindenschule errichtet werden. Zum Schuljahresbeginn 2014/15 würde die Lindenschule dann für 1,5 Jahre auf dem Gelände der Burgschule residieren, bevor sie sozusagen als Weihnachtsgeschenk im Herbst / Winter 2016 an den alten Standort, aber in die neuen Räumlichkeiten zurückkehren wird.
Diese Planung ist logische Konsequenz der Entscheidungen von Schulausschuss und Rat. Diese haben im Herbst 2009 entschieden, dass der Schulneubau auf Grube Carl ersatzlos gestrichen wird. Danach hat sich der Schulausschuss weitere 18 Monate mit der Totgeburt Ersatzbau im Kuckental beschäftigt, um im Mai 2011 die Grundsatzentscheidung zur Sanierung der Lindenschule am alten Standort zu treffen. Ein einfacher Blick auf das Schulgelände, ein Blick auf das alte Schulgebäude und etwas Phantasie hätten schon damals genügt, um zu wissen, dass der Beschluss, am alten Standort zu bleiben, dazu führen wird, dass die Lindenschule zeitweilig umziehen muss.
Anscheinend aber fehlte es sowohl im Schulausschuss als auch im Rat an der dafür notwendigen Phantasie, denn die Probleme der Bauphase wurden nie thematisiert. Für die Kinder der Lindenschule und alle Eltern hat die Bauphase nun den sehr unangenehmen Effekt, dass der ursprünglich zugesagte Termin der Fertigstellung der neuen Lindenschule sich vom Schuljahresbeginn 2014/15 auf den Winter 2016 verschieben wird (Unter der Voraussetzung, dass alles wie geplant klappt ……). Zudem stehen wir alle in diesem Zeitraum vor dem Problem, wie die Schulwege zu bewältigen sind. Seit diesem Schuljahr gibt es eine Laufgruppe für die Kleinen, unsere größeren Kinder von Grube Carl laufen zwischenzeitlich fast alle zur Lindenschule - die Wege zur Burgschule sind hierfür nicht mehr geeignet. Wir können daher nur hoffen, dass die Stadt sich frühzeitig ein Transportkonzept überlegt und dies nicht den Eltern überlässt.
Als 2011 der Beschluss fiel, nun doch am Standort Lindenschule zu bleiben haben wir darauf hingewiesen, dass ein Neubau auf Grube Carl vermutlich preiswerter wird als die Sanierung am alten Standort, wir haben darauf hingewiesen, dass der Altbau der Lindenschule kaum je behindertengerecht saniert werden kann. Wir haben damals vorgeschlagen, die Kosten einer Sanierung / Neubau am alten Standort den Kosten eines Neubaus auf Grube Carl gegenüber zu stellen. Weder im Schulausschuss noch im Rat wurden unsere Hinweise aufgenommen, geschweige denn diskutiert.
Wir sind daher gespannt, wie der Schulausschuss sich im Hinblick auf diese Vorlage positionieren wird. Schlussendlich muss aber gesagt werden, dass die Stadtverwaltung hier eine in sich saubere und logische Umsetzung der Ratsbeschlüsse vorgenommen hat. Die Unzulänglichkeiten hat sich der Schulausschuss selber zuzuschreiben. Man hätte auf uns hören sollen: ein Neubau auf Grube Carl wäre die bessere Lösung gewesen.
Thema: Schulpolitik
26. März 12 | Autor: antoine favier | 1 Kommentar | Kommentieren
Die Stadtverwaltung hat die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr veröffentlicht. Dabei sind im Grundschulbereich mehrere Effekte zu beobachten.
Effekt 1: die Lindenschule gibt derzeit Kinder an die Grundschule in Grefrath ab. Grefrath hat dieses Jahr 12 Schüler mehr als im Schulentwicklungsplan erwartet. Gleichzeitig ist bekannt, dass mindestens 15 Kinder aus Grube Carl ihre Kinder in Grefrath angemeldet haben.
Entsprechend fallen die Anmeldezahlen in der Lindenschule geringer aus. Diese Entwicklung sollte aber zeitlich begrenzt sein. Sobald die Eltern wissen, wann die Bautätigkeiten an der Lindenschule beginnen und wann der Neubau steht, werden die Kinder wieder an der Lindenschule angemeldet.
Effekt 2: die Burgschule, auch das ist zwischenzeitlich bekannt, leidet unter der fehlenden Sanierung, weswegen hier weniger Kinder angemeldetwerden als im Schulentwicklungsplan erwartet. Diese Kinder bevölkern wohl die Ringschule, mit dem Effekt, dass hier die Zahlen des Schulentwicklungsplans übererfüllt werden.
Insgesamt sind 438 Kinder in Frechen an den Grundschulen angemeldet worden. Damit wurden die Zahlen des aktualisierten Schulentwicklungsplans knapp getroffen.
Spannender ist das Thema weiterführende Schulen, denn erstmals gibt es keine verbindlichen Schulempfehlungen mehr. Den Eltern ist es freigestellt, wo sie ihre Kinder anmelden.
Die hier präsentierten Zahlen beziehen sich dabei auf die Anmeldungen der Kinder, gleichgültig, ob die Kinder in Frechen oder einer der Umlandgemeinden auf eine weiterführende Schule angemeldet wurden.
An dieser Stelle wurde schon früh die Vermutung geäußert, dass hiervon vorrangig die Schulen profitieren werden, die den Kindern das Abitur ermöglichen. Dies bestätigt sich nun, denn wurden 2009 und 2010 noch rund 43% der Frechener Kinder an einem Gymnasium angemeldet, so stieg die Quote vergangenes Jahr auf 48% und in 2012 sind es bereits knapp 55%. Nimmt man die Kinder dazu, die an einer Gesamtschule außerhalb Frechens angemeldet wurden, so steigt die Quote von 51% (2009) auf jetzt 64% (2012).
An dieser Stelle wurde ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Frechener Förderschule im Anbetracht des gesellschaftlichen Wandels keine Chance mehr hat. Die Stadtverwaltung bestätigt diese Einschätzung, denn die Anne-Frank-Schule wird in der Statistik bereits nicht mehr aufgeführt. Im Gegenzug wird vermerkt, dass von den 49 Anmeldungen für die Hauptschule bereits 9 Kinder für den gemeinsamen Unterricht angemeldet wurden. Das entspricht einer Quote von knapp 20%. Ohne die Kinder mit Förderbedarf läge die Hauptschule bereits unter den Zahlen des Schulentwicklungsplans.
Hier wird ein schulischer Funktionswandel vollzogen, den viele Eltern noch gar nicht erkannt haben, da darüber bisher nicht offen gesprochen wird.
Die Realschulen, die die vergangenen Jahre sowohl relativ als auch absolut mit Zuwächsen glänzen konnte, verliert erstmals deutlich an Zuspruch, vergangenes Jahr wurden noch über 40% aller Kinder auf einer Realschule angemeldet. Dieses Jahr sinkt die Quote auf noch knapp 33%, absolut sind die Zahlen noch deutlicher: die Frechener Eltern haben 50 Kinder weniger an Realschulen angemeldet als noch vergangenes Jahr.
Beobachtbar ist auf alle Fälle, dass die Eltern sich immer stärker auf die Schulformen fokussieren, die den Kindern einen Abiturabschluss ermöglichen und dies ist nur der Anfang der Entwicklung. Es ist davon auszugehen, dass auch in den Folgejahren Gymnasium und Gesamtschule an Schülern hinzugewinnen, während Real- und Hauptschule an Bedeutung verlieren.
Eine Frage, die sich jedoch bei genauerer Durchsicht der Zahlen stellt, ist die nach den Inklusionsbemühungen von Realschule und Gymnasium. Hierzu stellt die Verwaltungsvorlage keinerlei Zahlen zur Verfügung. Das nährt zumindest den Verdacht, dass die Inklusion in Frechen möglichst nur an der Hauptschule stattfinden soll.
Das wird mittelfristig nicht funktionieren, vermutlich wissen das die führenden Köpfe in der Stadtverwaltung auch, aber: Inklusion kostet Geld und zwar genau dort, wo es der Stadt weh tut: im Gebäudebestand. Ein Blick auf das Raumkonzept der Lindenschule bestätigt diese Feststellung. Es ist ja nicht damit getan, irgendwo eine Rollstuhlrampe anzubauen. Nein, man braucht auch zusätzliche Räume für Therapien, für Kleingruppenarbeit und vielerlei Ansprüche mehr.
Weder das Frechener Gymnasium noch die Frechener Realschule sind darauf eingerichtet. Man darf gespannt sein, wie sich die Stadt dieses Themas annimmt.
Grundsätzlich ist daher die Frage zu stellen, wie mit den wachsenden Ansprüchen der Eltern nach Schulen, die zum Abitur führen, umgegangen werden soll. Sollen die Kinder weiterhin in Köln, Brauweiler, Kerpen oder Hürth zur Schule gehen? 30% der Johannesschulkinder bspw. wechseln nach Brauweiler(!), Knapp 8% der Frechener Kinder besuchen zusätzlich die Gesamtschulen in Bergheim oder Kerpen.
Es spricht vor diesen komplexen Veränderungen vieles dafür, sich Frechen endlich für eine Gesamtschule entscheidet, die einerseits von Beginn an den Ansprüchen der Inklusion genügt, da dieser Weg zwingend gegangen werden muss und es spricht alles dafür, dass eine Gesamtschule für alle Eltern, deren Kinder keine eindeutige Gymnasialempfehlung haben, die aber trotzdem auf dem Gymnasium angemeldet werden, eine sinnvolle Alternative darstellen würde.
Die Vorteile einer Gesamtschule sind bekannt: 9 Schuljahre bis zum Abitur, kein Abschulen, längerer gemeinsamer Unterricht.
Es ist an der Zeit, dass die Stadt ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Errichtung einer Gesamtschule bekundet. Sobald klar ist, dass die Stadt einem derartigen Elternwunsch folgen wird, ist absehbar, dass die notwendige Anzahl an interessierten Eltern zusammen kommen wird.
Effekt 1: die Lindenschule gibt derzeit Kinder an die Grundschule in Grefrath ab. Grefrath hat dieses Jahr 12 Schüler mehr als im Schulentwicklungsplan erwartet. Gleichzeitig ist bekannt, dass mindestens 15 Kinder aus Grube Carl ihre Kinder in Grefrath angemeldet haben.
Entsprechend fallen die Anmeldezahlen in der Lindenschule geringer aus. Diese Entwicklung sollte aber zeitlich begrenzt sein. Sobald die Eltern wissen, wann die Bautätigkeiten an der Lindenschule beginnen und wann der Neubau steht, werden die Kinder wieder an der Lindenschule angemeldet.
Effekt 2: die Burgschule, auch das ist zwischenzeitlich bekannt, leidet unter der fehlenden Sanierung, weswegen hier weniger Kinder angemeldetwerden als im Schulentwicklungsplan erwartet. Diese Kinder bevölkern wohl die Ringschule, mit dem Effekt, dass hier die Zahlen des Schulentwicklungsplans übererfüllt werden.
Insgesamt sind 438 Kinder in Frechen an den Grundschulen angemeldet worden. Damit wurden die Zahlen des aktualisierten Schulentwicklungsplans knapp getroffen.
Spannender ist das Thema weiterführende Schulen, denn erstmals gibt es keine verbindlichen Schulempfehlungen mehr. Den Eltern ist es freigestellt, wo sie ihre Kinder anmelden.
Die hier präsentierten Zahlen beziehen sich dabei auf die Anmeldungen der Kinder, gleichgültig, ob die Kinder in Frechen oder einer der Umlandgemeinden auf eine weiterführende Schule angemeldet wurden.
An dieser Stelle wurde schon früh die Vermutung geäußert, dass hiervon vorrangig die Schulen profitieren werden, die den Kindern das Abitur ermöglichen. Dies bestätigt sich nun, denn wurden 2009 und 2010 noch rund 43% der Frechener Kinder an einem Gymnasium angemeldet, so stieg die Quote vergangenes Jahr auf 48% und in 2012 sind es bereits knapp 55%. Nimmt man die Kinder dazu, die an einer Gesamtschule außerhalb Frechens angemeldet wurden, so steigt die Quote von 51% (2009) auf jetzt 64% (2012).
An dieser Stelle wurde ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Frechener Förderschule im Anbetracht des gesellschaftlichen Wandels keine Chance mehr hat. Die Stadtverwaltung bestätigt diese Einschätzung, denn die Anne-Frank-Schule wird in der Statistik bereits nicht mehr aufgeführt. Im Gegenzug wird vermerkt, dass von den 49 Anmeldungen für die Hauptschule bereits 9 Kinder für den gemeinsamen Unterricht angemeldet wurden. Das entspricht einer Quote von knapp 20%. Ohne die Kinder mit Förderbedarf läge die Hauptschule bereits unter den Zahlen des Schulentwicklungsplans.
Hier wird ein schulischer Funktionswandel vollzogen, den viele Eltern noch gar nicht erkannt haben, da darüber bisher nicht offen gesprochen wird.
Die Realschulen, die die vergangenen Jahre sowohl relativ als auch absolut mit Zuwächsen glänzen konnte, verliert erstmals deutlich an Zuspruch, vergangenes Jahr wurden noch über 40% aller Kinder auf einer Realschule angemeldet. Dieses Jahr sinkt die Quote auf noch knapp 33%, absolut sind die Zahlen noch deutlicher: die Frechener Eltern haben 50 Kinder weniger an Realschulen angemeldet als noch vergangenes Jahr.
Beobachtbar ist auf alle Fälle, dass die Eltern sich immer stärker auf die Schulformen fokussieren, die den Kindern einen Abiturabschluss ermöglichen und dies ist nur der Anfang der Entwicklung. Es ist davon auszugehen, dass auch in den Folgejahren Gymnasium und Gesamtschule an Schülern hinzugewinnen, während Real- und Hauptschule an Bedeutung verlieren.
Eine Frage, die sich jedoch bei genauerer Durchsicht der Zahlen stellt, ist die nach den Inklusionsbemühungen von Realschule und Gymnasium. Hierzu stellt die Verwaltungsvorlage keinerlei Zahlen zur Verfügung. Das nährt zumindest den Verdacht, dass die Inklusion in Frechen möglichst nur an der Hauptschule stattfinden soll.
Das wird mittelfristig nicht funktionieren, vermutlich wissen das die führenden Köpfe in der Stadtverwaltung auch, aber: Inklusion kostet Geld und zwar genau dort, wo es der Stadt weh tut: im Gebäudebestand. Ein Blick auf das Raumkonzept der Lindenschule bestätigt diese Feststellung. Es ist ja nicht damit getan, irgendwo eine Rollstuhlrampe anzubauen. Nein, man braucht auch zusätzliche Räume für Therapien, für Kleingruppenarbeit und vielerlei Ansprüche mehr.
Weder das Frechener Gymnasium noch die Frechener Realschule sind darauf eingerichtet. Man darf gespannt sein, wie sich die Stadt dieses Themas annimmt.
Grundsätzlich ist daher die Frage zu stellen, wie mit den wachsenden Ansprüchen der Eltern nach Schulen, die zum Abitur führen, umgegangen werden soll. Sollen die Kinder weiterhin in Köln, Brauweiler, Kerpen oder Hürth zur Schule gehen? 30% der Johannesschulkinder bspw. wechseln nach Brauweiler(!), Knapp 8% der Frechener Kinder besuchen zusätzlich die Gesamtschulen in Bergheim oder Kerpen.
Es spricht vor diesen komplexen Veränderungen vieles dafür, sich Frechen endlich für eine Gesamtschule entscheidet, die einerseits von Beginn an den Ansprüchen der Inklusion genügt, da dieser Weg zwingend gegangen werden muss und es spricht alles dafür, dass eine Gesamtschule für alle Eltern, deren Kinder keine eindeutige Gymnasialempfehlung haben, die aber trotzdem auf dem Gymnasium angemeldet werden, eine sinnvolle Alternative darstellen würde.
Die Vorteile einer Gesamtschule sind bekannt: 9 Schuljahre bis zum Abitur, kein Abschulen, längerer gemeinsamer Unterricht.
Es ist an der Zeit, dass die Stadt ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Errichtung einer Gesamtschule bekundet. Sobald klar ist, dass die Stadt einem derartigen Elternwunsch folgen wird, ist absehbar, dass die notwendige Anzahl an interessierten Eltern zusammen kommen wird.
Thema: Zuckungen
26. März 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Nachtrag v. 27.03.2012
Das Ganze begann mit der Badezimmerepisode und es endete in Kerpen. Im Badezimmer, so Gabi Frechen, habe sie spontan beschlossen, sich für die Landtagswahl im Wahlkreis Rhein-Erft 2 aufstellen zu lassen. Sie stand damit in direkter Konkurrenz zu Brigitte D’Moch-Schweren, der Kandidatin, die vor 2 Jahren wegen gerade mal 120 Stimmen den Sieg verpasst hatte.
Als Aussenstehender hatte man da ja angenommen, Gabi Frechen, eine altgediente und kampferprobte Genossin, die vor wenigen Wochen angekündigt hatte, 2013 für den Bundestag kandidieren zu wollen, würde dieses Wagnis nur eingehen, wenn das Projekt ordentlich vorbereitet ist, Unterstützung bereit steht, das Risiko, zu verlieren also überschaubar ist.
Aber weit gefehlt. Die Kandidatur wirkte unvorbereitet, die Vorstellungsrede auf dem Parteitag uninspiriert. Keine kämpferische Rede, kein Aufbruch, nein, „Unmutsbezeugungen“ im Publikum notiert die Kölnische Rundschau.
Die Entscheidung für D’Moch war denn auch eindeutig: 197 Stimmen für sie, nur 119 für Gabi Frechen.
Im Anschluss verkündete Gabi Frechen ihren kompletten Rückzug aus der überregionalen Politik. Die SPD Rhein-Erft benötigt für den Südkreis also einen neuen Kandidaten.
Soweit die kurze Geschichte einer gescheiterten Kandidatur. Aber auf zwei kleine Unstimmigkeiten sei hier noch verwiesen, die uns zurückführen zur Badezimmerepisode:
Die „Kölnische Rundschau“ formuliert inzwischen deutlich im Konjunktiv: „Dort [im Badezimmer] will Gabi Frechen spontan die Idee gekommen sein (…)“, mit anderen Worten, da glaubt einer nicht mehr so richtig an die Episode. Und aus dem Munde von Gabi Frechen klingt es dann so:
Da stellt sich natürlich die Frage: wer hat Gabi Frechen überredet und mit welchen Hintergedanken? Warum wurde sie in die Schlacht mit D’Moch-Schweren geschickt, obwohl sie, ihre uninspirierte Rede auf dem Parteitag spricht Bände, wohl weniger Lust auf Düsseldorf hatte als behauptet?
Aber das dürfen die Hürther Genossinnen und Genossen untereinander ausmachen. Sie sollten daraus aber lernen, das solche „Spontankandidaturen“ wohl vorbereitet werden wollen. Andernfalls ist’s entweder Kamikaze oder Demontage.
Nachtrag
Es bestätigt sich, dass die Hürther SPD sich nicht uneingeschränkt hinter Gabi Frechen gestellt hat.
Das Ganze begann mit der Badezimmerepisode und es endete in Kerpen. Im Badezimmer, so Gabi Frechen, habe sie spontan beschlossen, sich für die Landtagswahl im Wahlkreis Rhein-Erft 2 aufstellen zu lassen. Sie stand damit in direkter Konkurrenz zu Brigitte D’Moch-Schweren, der Kandidatin, die vor 2 Jahren wegen gerade mal 120 Stimmen den Sieg verpasst hatte.
Als Aussenstehender hatte man da ja angenommen, Gabi Frechen, eine altgediente und kampferprobte Genossin, die vor wenigen Wochen angekündigt hatte, 2013 für den Bundestag kandidieren zu wollen, würde dieses Wagnis nur eingehen, wenn das Projekt ordentlich vorbereitet ist, Unterstützung bereit steht, das Risiko, zu verlieren also überschaubar ist.
Aber weit gefehlt. Die Kandidatur wirkte unvorbereitet, die Vorstellungsrede auf dem Parteitag uninspiriert. Keine kämpferische Rede, kein Aufbruch, nein, „Unmutsbezeugungen“ im Publikum notiert die Kölnische Rundschau.
Die Entscheidung für D’Moch war denn auch eindeutig: 197 Stimmen für sie, nur 119 für Gabi Frechen.
Im Anschluss verkündete Gabi Frechen ihren kompletten Rückzug aus der überregionalen Politik. Die SPD Rhein-Erft benötigt für den Südkreis also einen neuen Kandidaten.
Soweit die kurze Geschichte einer gescheiterten Kandidatur. Aber auf zwei kleine Unstimmigkeiten sei hier noch verwiesen, die uns zurückführen zur Badezimmerepisode:
Die „Kölnische Rundschau“ formuliert inzwischen deutlich im Konjunktiv: „Dort [im Badezimmer] will Gabi Frechen spontan die Idee gekommen sein (…)“, mit anderen Worten, da glaubt einer nicht mehr so richtig an die Episode. Und aus dem Munde von Gabi Frechen klingt es dann so:
„Für mich war’s das jetzt. Ehrenamtliche Politik auf kommunaler Ebene mache ich natürlich weiter, aber die Berufspolitik ist für mich kein Thema mehr. Und niemand soll versuchen, mich noch mal zu irgendwas zu überreden.“Schaut man auf die politische Karriere von Gabi Frechen, so scheint es nur eine einzige Entscheidung gegen zu haben, zu der man sie hat überreden müssen: die Kandidatur für diesen Landtag.
Da stellt sich natürlich die Frage: wer hat Gabi Frechen überredet und mit welchen Hintergedanken? Warum wurde sie in die Schlacht mit D’Moch-Schweren geschickt, obwohl sie, ihre uninspirierte Rede auf dem Parteitag spricht Bände, wohl weniger Lust auf Düsseldorf hatte als behauptet?
Aber das dürfen die Hürther Genossinnen und Genossen untereinander ausmachen. Sie sollten daraus aber lernen, das solche „Spontankandidaturen“ wohl vorbereitet werden wollen. Andernfalls ist’s entweder Kamikaze oder Demontage.
Nachtrag
Es bestätigt sich, dass die Hürther SPD sich nicht uneingeschränkt hinter Gabi Frechen gestellt hat.
„Mir haben 20 Stimmen aus Hürth gefehlt“, bilanziert sie, „außerdem 20 Stimmen, weil die Hürther Stimmung gegen mich gemacht haben.“Es hat sicherlich mehr als ein Telefonat stattgefunden, bevor Gabi Frechen mit ihrem Plan zur Kandidatur an die Öffentlichkeit ging, von einem berichtet sie aber:
Doch nach der Auflösung des Landtags meldete sie telefonisch von einem Kurztripp in die Türkei aus ihr Interesse an einem Landtagsmandat beim Hürther Parteichef Michael Kleofasz an. Da hatte Kleofasz aber bereitsD’moch-Schweren Unterstützung zugesichert.Das spricht alles für einen internen Machtkampf in der Hürther SPD - Gabi Frechen hat man dabei über die Klinge springen lassen.
Gegenentwürfe