Thema: Burgschule
11. Februar 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Es gibt Dinge, die versteht man nicht, nein wirklich. Zum Beispiel den Frechener Haushalt und wie so das Geld, also wie es so da und dort ankommt. Es ist ja so, dass die von der Lindenschule seit 2009 aus jeder Sitzung des Schulausschusses eine Stunksitzung gemacht haben. Nach nur 2 Jahren hatten dann wohl alle die Nase voll. "Renovieren wir halt die alte Lindenschule, können wir endlich wieder in Ruhe sitzen", war wohl die Devise. Und dann schaut man in den Frechener Haushalt und reibt sich die Augen. Wofür man in Benzelrath mehr als 2 Jahre gekämpft hat, das bekommt man in Königsdorf für lau. Gut 4einhalb Millionen für die Johannesschule. Still und heimlich, ohne Zoff.
Man fragt sich ja schon, wen kennen die in Königsdorf, den man selber nicht kennt und wo kann man den kennenlernen? Denen von der Burgschule würde man eine solch spendable Bekanntschaft mal gönnen. Aber irgendeine Schule muss ja den Preis zahlen - für Bekanntschaften, die die einen wohl haben und die anderen nicht.
Man fragt sich ja schon, wen kennen die in Königsdorf, den man selber nicht kennt und wo kann man den kennenlernen? Denen von der Burgschule würde man eine solch spendable Bekanntschaft mal gönnen. Aber irgendeine Schule muss ja den Preis zahlen - für Bekanntschaften, die die einen wohl haben und die anderen nicht.
Thema: Schulpolitik
03. Februar 12 | Autor: antoine favier | 1 Kommentar | Kommentieren
aktualisiert am 06.02.2012
Im Dezember vergangene Jahres haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass für das kommende Jahr wohl zu wenige OGS-Plätze an den Frechener Grundschulen zur Verfügung stehen werden.
Diese Einschätzung hat sich nun, nachdem die Anmeldungen für das kommende Jahr ausgewertet sind, bestätigt.
Von der Burgschule und der GSG Grefrath wird zurückgemeldet, dass eine Aufnahme weiterer Kinder aufgrund der unzureichenden Situation im Essensbereich nicht möglich ist. Die Mauritius- und die Edith-Stein-Schule erklären wohl, dass sie alle gemeldeten Kinder aufnehmen wollen. Die Johannesschule sucht nach Mittel und Wegen, alle Kinder aufzunehmen, weiß aber nicht, ob es klappen wird.
Wohingegen Linden- und Ringschule heute schon wissen, dass die Anmeldungen die Kapazitäten deutlich überschreiten.
Insbesondere die Situation an der Lindenschule kommt nicht unerwartet. Bereits im September 2010 hat die Bürgerinitiative Grube Carl darauf hingewiesen, dass der Hort im Kindergarten St.Barbara im Sommer 2012 schließen wird. Damit entfallen im Bereich der Lindenschule 25 Plätze, die durch die OGS ersetzt werden müssen. Eine Reaktion der Stadtverwaltung oder der Politik auf diesen Hinweis fand nie statt. Nun fehlen an der Lindenschule nicht nur 25 sondern sogar 34 Plätze. Man hätte es wissen können!
Aktuell regiert wohl in der Stadtverwaltung das Prinzip Hoffnung:
Man hofft, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder doch nicht anmelden.
Man hofft, dass die Bemühungen an den Schulen dazu führen, dass mehr Kinder aufgenommen werden können als geplant.
Vielleicht hofft man auch darauf, dass es Kinder gibt, die Mittags nicht essen wollen.
Der Bürgerantrag, mit dem beantragt wurde, die Mittel für den notwendigen Ausbau der OGS-Plätze zur Verfügung zu stellen, wird durch die Verwaltung hinhaltend beantwortet.
Wunder gibt es immer wieder
heute oder morgen
können sie geschehn.
Darauf werden betroffene Eltern wohl warten müssen. Andernfalls droht die Stadt mit der Wiedereinführung eines Kriterienkatalogs für die Vergabe der OGS-Plätze. Nachdem die bestehenden Betreuungsverträge durch die Stadt nicht fristgerecht gekündigt wurden, wird dies insbesondere die Eltern der Erstklässler treffen. Andererseits ist der Kriterienkatalog von einer derartigen Unschärfe, dass davon auszugehen ist, dass alle Eltern auf die eine oder andere Weise einen Anspruch auf einen Platz haben werden:
Der Katalog bestimmt:
Kriterien(..) für die Vergabe der OGS Plätze (…):
Schüler der jeweiligen Grundschule
Geschwisterkinder
soziale Härtefälle
Kinder von berufstätigen alleinerziehenden Elternteilen
Kinder von zwei berufstätigen Elternteilen
sollten mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind und sollten die vorgenannten Kriterien in gleicher Weise erfüllt sein, entscheidet das Los.
Insbesondere der letzte Punkt erfreut mein Herz. Ich stelle mir vor, wie unser Oberbürgermeister – unter notarieller Aufsicht versteht sich, die letzten OGS-Plätze unter reger Teilnahme der Eltern im Ratssaal verlost. Wir in Frechen spielen nicht Lotto, wir spielen OGS.
Im Dezember vergangene Jahres haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass für das kommende Jahr wohl zu wenige OGS-Plätze an den Frechener Grundschulen zur Verfügung stehen werden.

Von der Burgschule und der GSG Grefrath wird zurückgemeldet, dass eine Aufnahme weiterer Kinder aufgrund der unzureichenden Situation im Essensbereich nicht möglich ist. Die Mauritius- und die Edith-Stein-Schule erklären wohl, dass sie alle gemeldeten Kinder aufnehmen wollen. Die Johannesschule sucht nach Mittel und Wegen, alle Kinder aufzunehmen, weiß aber nicht, ob es klappen wird.
Wohingegen Linden- und Ringschule heute schon wissen, dass die Anmeldungen die Kapazitäten deutlich überschreiten.
Insbesondere die Situation an der Lindenschule kommt nicht unerwartet. Bereits im September 2010 hat die Bürgerinitiative Grube Carl darauf hingewiesen, dass der Hort im Kindergarten St.Barbara im Sommer 2012 schließen wird. Damit entfallen im Bereich der Lindenschule 25 Plätze, die durch die OGS ersetzt werden müssen. Eine Reaktion der Stadtverwaltung oder der Politik auf diesen Hinweis fand nie statt. Nun fehlen an der Lindenschule nicht nur 25 sondern sogar 34 Plätze. Man hätte es wissen können!
Aktuell regiert wohl in der Stadtverwaltung das Prinzip Hoffnung:
Man hofft, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder doch nicht anmelden.
Man hofft, dass die Bemühungen an den Schulen dazu führen, dass mehr Kinder aufgenommen werden können als geplant.
Vielleicht hofft man auch darauf, dass es Kinder gibt, die Mittags nicht essen wollen.
Der Bürgerantrag, mit dem beantragt wurde, die Mittel für den notwendigen Ausbau der OGS-Plätze zur Verfügung zu stellen, wird durch die Verwaltung hinhaltend beantwortet.
Die bei der Bereisung der Betreuungsangebote an Grundschulen und den Offenen Ganztagsschulen festgestellten Fehlbedarfe an Räumlichkeiten im Rahmen der Essensversorgung fließen in die anstehenden Haushaltsberatungen mit ein.Wie sang schon Katja Ebstein:
Da der Stadt nur eingeschränkte Finanzmittel zur Verfügung stehen, kann eine definitive Aussage dazu erst nach Beendigung der Haushaltsberatungen und entsprechender Verabschiedung des Haushaltes durch den Rat der Stadt Frechen am 20.03.2012 gemacht werden.
Wunder gibt es immer wieder
heute oder morgen
können sie geschehn.
Darauf werden betroffene Eltern wohl warten müssen. Andernfalls droht die Stadt mit der Wiedereinführung eines Kriterienkatalogs für die Vergabe der OGS-Plätze. Nachdem die bestehenden Betreuungsverträge durch die Stadt nicht fristgerecht gekündigt wurden, wird dies insbesondere die Eltern der Erstklässler treffen. Andererseits ist der Kriterienkatalog von einer derartigen Unschärfe, dass davon auszugehen ist, dass alle Eltern auf die eine oder andere Weise einen Anspruch auf einen Platz haben werden:
Der Katalog bestimmt:
Kriterien(..) für die Vergabe der OGS Plätze (…):
Schüler der jeweiligen Grundschule
Geschwisterkinder
soziale Härtefälle
Kinder von berufstätigen alleinerziehenden Elternteilen
Kinder von zwei berufstätigen Elternteilen
sollten mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind und sollten die vorgenannten Kriterien in gleicher Weise erfüllt sein, entscheidet das Los.
Insbesondere der letzte Punkt erfreut mein Herz. Ich stelle mir vor, wie unser Oberbürgermeister – unter notarieller Aufsicht versteht sich, die letzten OGS-Plätze unter reger Teilnahme der Eltern im Ratssaal verlost. Wir in Frechen spielen nicht Lotto, wir spielen OGS.
Thema: Gesamtschule
30. Januar 12 | Autor: antoine favier | 0 Kommentare | Kommentieren
Die größte sogenannte Oppositionspartei, die SPD-Frechen hat im Herbst 2011 einem Prüfungsauftrag an die Stadtverwaltung zugestimmt, der besagt, dass die Stadtverwaltung prüfen soll, ob im bestehenden Gebäudebestand eine Sekundar- oder Gesamtschule umsetzbar ist.
Wie aus den Rekationen des zweiten Beigeordneten, des Genossen Uttecht, der FDP und auch der CDU ablesbar ist, hat sich der Charme einer neuen Schulform, egal ob Sekundar- oder Gesamtschule, spontan verflüchtigt, als spürbar wurde, dass hier Überzeugungsarbeit zu leisten sein würde und mit Gegenwind zu rechnen ist. So gibt es einerseits eine nicht unbedeutende Gruppe an Eltern, die eine Gesamtschule wünschen, andererseits aber sicherlich auch eine nicht minder wichtige Gruppe von Eltern die die Realschule und / oder die Hauptschule unverändert behalten wollen.
Eine Umsetzung einer neuen Schulform im Bestand bedeutet einen Eingriff in vorhandene Strukturen und damit ist meist Ärger vorprogrammiert.
Für diesen Rat ist bald Halbzeit und unsere großen Parteien richten ihren Fokus bereits auf die 2014 anstehenden Kommunal- und Bürgermeisterwahlen. Es ist daher kaum damit zu rechnen, dass die Frechener Parteien den Mut haben, an diesem Thema weiter zu arbeiten.
So scheint es für die Parteien einfacher, das Thema mittels dieses Prüfauftrages „elegant“ zu beerdigen, als eine offene Debatte um die Zukunft des Schulstandorts Frechen zu führen.
Die Stadt Hürth zeigt, dass es auch anders geht. In Hürth hat sich der Rat für die Einrichtung einer Gesamtschule ausgesprochen, wenn eine Elternbefragung einen derartigen Bedarf ergibt. Dieser Bedarf ist vorhanden. Nun steht der Rat vor der weiterführenden Entscheidung, wo und wie eine Gesamtschule eingerichtet werden kann.
Die Frechener Prioritäten sind da gänzlich anders gelagert: zuerst wird gefragt, ob man eine neue Schule ohne großen finanziellen Aufwand einrichten kann. Das Ergebnis wird lauten: da sowohl die Haupt- als auch die Realschule in Frechen für gut positioniert gehalten werden, wäre eine Sekundar- oder eine Gesamtschule eine Erweiterung des schulischen Angebots und dies lasse sich im bestehenden Gebäudebestand nicht umsetzen. Diese Botschaft wird vor der, von den Grünen und einer Elterninitiative beantragten, Elternbefragung breit kommuniziert werden in der sicherlich nicht nur stillen Hoffnung, dass sich die Eltern von diesem Votum des Rates abschrecken lassen. Mit Hilfe dieses Prüfauftrags und einer klaren Absage des Rates an eine neue Schule wird eine Situation geschaffen, die Eltern davon abhalten soll, für eine neue Schule zu stimmen.
Auch vor diesem Hintergrund haben sich das Familiennetzwerk Pulheim und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften der Grundschulen Frechens zu einem Meinungsaustausch getroffen:
Die Idee, die sich dabei ergab lautet „interkommunale Zusammenarbeit“:
der Stadtteil Brauweiler wird in der Gemeinde Pulheim als möglicher Standort für eine Gesamtschule gehandelt. Die räumliche Nähe der neuen Schule zu Frechen wäre gegeben und damit die Option, eine gemeinsame Schule für zwei benachbarte Kommunen zu schaffen:
Nachdem die SPD in ihrem Kommunalwahlprogramm von 2009 davon gesprochen hat, dass
wäre es nun an der Zeit, dass dieser Gedanke von den Frechener Sozialdemokraten aufgegriffen wird, von Sozialdemokraten, die von sich behaupten, dass sie „(…) das Wissen, die Erfahrung, die Kraft und die Kreativität besitzen“ um Frechen wieder zu einer aufstrebenden Stadt zu machen. Sollten die Frechener Sozialdemokraten dabei auch die Idee gehabt haben, Frechen zu einem aufstrebenden Bildungsstandort zu machen, hier ist die Gelegenheit, Kommunalwahlprogramm und konkrete politische Arbeit zum Nutzen Frechener Eltern in Deckung zu bringen.
Wie aus den Rekationen des zweiten Beigeordneten, des Genossen Uttecht, der FDP und auch der CDU ablesbar ist, hat sich der Charme einer neuen Schulform, egal ob Sekundar- oder Gesamtschule, spontan verflüchtigt, als spürbar wurde, dass hier Überzeugungsarbeit zu leisten sein würde und mit Gegenwind zu rechnen ist. So gibt es einerseits eine nicht unbedeutende Gruppe an Eltern, die eine Gesamtschule wünschen, andererseits aber sicherlich auch eine nicht minder wichtige Gruppe von Eltern die die Realschule und / oder die Hauptschule unverändert behalten wollen.
Eine Umsetzung einer neuen Schulform im Bestand bedeutet einen Eingriff in vorhandene Strukturen und damit ist meist Ärger vorprogrammiert.
Für diesen Rat ist bald Halbzeit und unsere großen Parteien richten ihren Fokus bereits auf die 2014 anstehenden Kommunal- und Bürgermeisterwahlen. Es ist daher kaum damit zu rechnen, dass die Frechener Parteien den Mut haben, an diesem Thema weiter zu arbeiten.
So scheint es für die Parteien einfacher, das Thema mittels dieses Prüfauftrages „elegant“ zu beerdigen, als eine offene Debatte um die Zukunft des Schulstandorts Frechen zu führen.
Die Stadt Hürth zeigt, dass es auch anders geht. In Hürth hat sich der Rat für die Einrichtung einer Gesamtschule ausgesprochen, wenn eine Elternbefragung einen derartigen Bedarf ergibt. Dieser Bedarf ist vorhanden. Nun steht der Rat vor der weiterführenden Entscheidung, wo und wie eine Gesamtschule eingerichtet werden kann.
Die Frechener Prioritäten sind da gänzlich anders gelagert: zuerst wird gefragt, ob man eine neue Schule ohne großen finanziellen Aufwand einrichten kann. Das Ergebnis wird lauten: da sowohl die Haupt- als auch die Realschule in Frechen für gut positioniert gehalten werden, wäre eine Sekundar- oder eine Gesamtschule eine Erweiterung des schulischen Angebots und dies lasse sich im bestehenden Gebäudebestand nicht umsetzen. Diese Botschaft wird vor der, von den Grünen und einer Elterninitiative beantragten, Elternbefragung breit kommuniziert werden in der sicherlich nicht nur stillen Hoffnung, dass sich die Eltern von diesem Votum des Rates abschrecken lassen. Mit Hilfe dieses Prüfauftrags und einer klaren Absage des Rates an eine neue Schule wird eine Situation geschaffen, die Eltern davon abhalten soll, für eine neue Schule zu stimmen.
Auch vor diesem Hintergrund haben sich das Familiennetzwerk Pulheim und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften der Grundschulen Frechens zu einem Meinungsaustausch getroffen:
Dass sich die Schullandschaft in Frechen und Pulheim verändern muss, ahnen Politik und Verwaltung schon lange, doch dem Elternwillen nach einer Gesamtschule wurde bisher nicht Rechnung getragen. (…)„Wir alle sind uns einig darüber, dass dem großen Bedarf nach einer Gesamtschule an beiden Standorten dringend Rechnung getragen werden muss.“, so Michael Partsch, FamilienNetzwerk Pulheim e.V., und Kai Uwe Tietz, Sprecher der AG Schulpflegschaften der Grundschulen Frechen. „Ziel der von uns geforderten Gesamtschule ist es, ein wohnortnahes Angebot des längeren gemeinsamen Lernens bis hin zum Abitur in 9 Jahren an einer Schule anbieten zu können.“
Die Idee, die sich dabei ergab lautet „interkommunale Zusammenarbeit“:
der Stadtteil Brauweiler wird in der Gemeinde Pulheim als möglicher Standort für eine Gesamtschule gehandelt. Die räumliche Nähe der neuen Schule zu Frechen wäre gegeben und damit die Option, eine gemeinsame Schule für zwei benachbarte Kommunen zu schaffen:
Der Gedanke einer interkommunalen Zusammenarbeit erschien allen Beteiligten sehr reizvoll. Da die Stadt Pulheim sowieso intensiv über eine neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens am Standort Brauweiler nachdenke und die örtliche Nähe zu Frechen gegeben ist, würde sich diese förmlich zwischen Frechen und Pulheim anbieten. Da beide Kommunen unter anderem die Frage der Finanzierbarkeit im Auge haben, dürfte dies eine attraktive Variante darstellen. Etwaige anfallende Kosten für Renovierungs-, An- oder Umbaumaßnahmen sowie die Betriebskosten könnten geteilt werden.
Nachdem die SPD in ihrem Kommunalwahlprogramm von 2009 davon gesprochen hat, dass
„Wir … das Gesamtschulangebot im Rhein-Erft-Kreis durch Kooperation mit Nachbarkommunen verbessern (werden)“,
wäre es nun an der Zeit, dass dieser Gedanke von den Frechener Sozialdemokraten aufgegriffen wird, von Sozialdemokraten, die von sich behaupten, dass sie „(…) das Wissen, die Erfahrung, die Kraft und die Kreativität besitzen“ um Frechen wieder zu einer aufstrebenden Stadt zu machen. Sollten die Frechener Sozialdemokraten dabei auch die Idee gehabt haben, Frechen zu einem aufstrebenden Bildungsstandort zu machen, hier ist die Gelegenheit, Kommunalwahlprogramm und konkrete politische Arbeit zum Nutzen Frechener Eltern in Deckung zu bringen.
„Wir hoffen sehr, dass Politik und Verwaltung in beiden Kommunen verstehen, dass man keine neue Schulform „Sekundarschule“ benötigt, sondern eine gut funktionierende und bewährte Schulform „Gesamtschule“ zwingend in die Bildungslandschaft etablieren muss , um dem Elternwunsch endlich Rechnung zu tragen. Der fragwürdige Umgang der letzten zwei Jahre mit den Bildungschancen unserer Kinder muss endlich ein Ende haben. Nicht zuletzt ist der Schulträger nach dem Gesetz verpflichtet Schulen zu errichten, wenn Bedürfnisse bestehen und eine Mindestgröße gewährleistet ist, wenn es in zumutbarer Entfernung kein entsprechendes Bildungsangebot gibt.“, so die Sprecher der Initiativen weiter.
Gegenentwürfe