Thema: Grube Carl
Das würde uns denn doch so langsam interessieren.

Da hat der Fraktionsvorsitzende der SPD in seiner Haushaltsrede erklärt, es gäbe keine Zustimmung der SPD zu Neubaugebieten, wenn nicht die soziale Infrastruktur vorhanden sei. Damit gemeint hat er Kindertagesstätten und Schulen.

So viele noch zu entwickelnde Neubaugebiete gibt es aber in Frechen nicht mehr. Für den Westen geht es um die Ammerstraße in Habbelrath, die Nordseite der Sandstraße in Benzelrath und die großen Flächen auf Grube Carl.
Diese Gebiete werden wohl in den kommenden Jahren entwickelt, da die Planungen für Ammerstraße und die Baufelder 5 und 6 der Grube Carl schon weit fortgeschritten sind.

Nun wissen wir aus Köngisdorf, dass der Ausbau der dortigen Grundschule deutlich hinter den Anforderungen herhinkt. Die Baugebiete Rotental und Atrium waren schneller belegt als geplant und anscheinend leben dort auch mehr junge Kinder als erwartet. Daher ist die Johannesschule deutlich zu klein.

Wir dürfen also befürchten, dass wir hier auf Grube Carl nicht besser behandelt werden als die Königsdorfer.
Schneller Ausbau, viele Familien mit jungen Kindern und zu wenig Platz in der Lindenschule.

Die Schulpflegschaft der Lindenschule hat deshalb nachgefragt, mit wie vielen Kindern die Verwaltung je Ausbaustand der Grube Carl rechnet. Leider hat die Verwaltung die Fragen bis heute nicht beantwortet.

Sind die Ergebnisse so erschreckend, dass man damit nicht an die Öffentlichkeit will? Müsste die SPD, wenn denn die Aussagen ihres Fraktionsvorsitzenden Ernst gemeint sind, ihre Zustimmung zum Ausbau der Grube Carl verweigern?

Lauter spannende Fragen …..

Da hoffen wir doch, dass alle Beteiligten uns noch vor der Kommunalwahl reinen Wein einschenken.
Wann soll es hier oben weitergehen? Und mit wievielen Kindern muss in der ersten Zeit gerechnet werden?
Und stehen den dann zuziehenden jungen Familien genügend Grundschulplätze zur Verfügung?

An der Lindenschule? Oder sollen die Eltern ihre Kinder an irgendwelche anderen Schulen im Stadgebiet kutschieren?

Im letzten Kommunalwahlkampf haben alle Parteien in der Schulfrage erklärt, sie stünden hinter der Idee: „Kurze Wege für kurze Beine“.

Gilt diese Ausasge auch heute noch?

Wir freuen uns über sachkundige Hinweise aus allen Parteien, die sich zur Wahl stellen!